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Fachtagung Medien und Extremismus

Fortbildung des Präventiven Jugendschutzes, Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt a.M.
in Kooperation mit dem Medienzentrum Frankfurt e.V. und basa e.V.
für Pädagogen/-innen und Multiplikatoren/-innen der Sozial- und Bildungsarbeit
und weitere Interessierte
23. Februar 2016
10.00 – 16.00 Uhr   pdf button
Jugend- und Sozialamt, Eschersheimer Landstraße 241-249, 60320 Frankfurt a.M.

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Neue Wege gegen Rechts

Mini LARPMit dem Projekt „Neue Wege gegen Rechts" verbinden wir zwei bereits erprobte Seminarkonzepte: Hyperlinks gegen Rechts und die sogenannten Alternate Reality Games. Neu ist, dass wir diese beiden in unserer langjährigen Arbeit bewährten mediengestützten Konzepte mit neuen innovativen Methoden kombinieren, die speziell auf die Interessen und Bedürfnislagen der teilnehmenden jungen Menschen zugeschnitten und für deren aktive Mitbeteiligung in hohem Maße offen sind. Neu ist ebenfalls, dass wir im Falle der ARGs auch eine Kooperation mit der Universität Frankfurt planen, wodurch sowohl der Konzepttransfer zwischen Theorie und Praxis befördert als auch der Reflexionsteil qualitativ aufgewertet wird. Ergänzt werden diese beiden Formate um ein drittes, zurzeit gerade am Beginn der Entwicklung stehendes innovatives Konzept: die Mini-LARPs.

Reality GamesZielgruppe für alle drei Formate sind Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 27 Jahren aus dem gesamten Bundesgebiet. Das Spektrum reicht von Studierenden über Schüler bis zu den bildungsfernen Jugendlichen, über die wir durch die Kooperation mit berufsbildenden Maßnahmen im eigenen Verein einen Zugang finden können. Zugleich aber gelingt es uns, mithilfe der recht attraktiven Formate auch die Gruppe der politikfernen jungen Menschen zu erreichen, die sich auch und gerade unter den bildungsnahen jungen Menschen befinden. Auf diese Weise sollen sowohl junge Menschen, die sich bereits mit den Themen Rassismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus auseinandersetzen, unterstützt, aber auch jene, die noch nicht mit dem Thema in Berührung gekommen sind, sensibilisiert werden. Schließlich führen wir im Augenblick Gespräche mit weiteren Kooperationspartnern, um neue, bislang von politischer Bildung nur selten erreichte Zielgruppen ebenfalls in das Modellprojekt einzubinden.

Zum Ende des auf drei Jahre angelegten Projekts ist eine öffentliche Fachtagung vorgesehen, auf der über die Erprobung der Konzepte berichtet und der fachliche Austausch sowohl darüber als auch über neue Strategien zu Gewinnung neuer Zielgruppen geführt werden können. Dazu aufgerufen sind ExpertInnen aus dem Bereich der politischen Bildung, MultiplikatorInnen sowie die fachlich und politisch interessierte Öffentlichkeit.